Produktivität verbessern durch Selbstanalyse – Die Leistungskurve

Sind Sie Frühaufsteher oder Langschläfer?

Hier gibt es keine richtige oder falsche Antwort. Denn die innere Uhr des Menschen tickt bei jedem anders. Aber sich dieser zu bewusst zu machen, kann den Arbeitsalltag entscheidend beeinflussen. Jeder Mensch besitzt eine unterschiedliche Leistungskurve, mit Hoch- und Tiefpunkten. Dass man nach der Mittagspause eher unkonzentriert und unaufmerksam ist, ist biologisch nicht unnormal.

Ein durchschnittlicher Leistungszyklus ist durch eine Hochphase zu Beginn des Arbeitstages gekennzeichnet. Nach anfänglicher Produktivität kommt es gegen Mittag zu einem Tiefpunkt, dem sogenannten „Schnitzelkoma“. Im Laufe des Nachmittags wird diese dann überwunden und die Leistungskurve nimmt noch einmal zu, bis sie zum Abend hin wieder sinkt.Um produktiver zu arbeiten, sollten Sie Ihre Leistungskurve beobachten. Diese kann sich auch im Laufe der Zeit verändern.

Finden Sie hier heraus, was für ein Chronotyp Sie sind, d. h. wie Ihre innere Uhr tickt. http://karrierebibel.de/chronobiologie-chronotyp/

Was genau für einen Mehrwert hat es aber, wenn man weiß, dass man Langschläfer ist und abends länger produktiv ist?

Indem Sie Ihre Aufgaben so priorisieren, dass wichtige Aufgaben in einer Hochphase erledigt werden, stellen Sie sicher, dass diese auch erledigt werden.