Wann es an der Zeit ist, ein Projekt lieber zu verabschieden

Unternehmer und Berater kennen das Problem: Ein Projekt wurde begonnen, doch ein Ende ist nicht in Sicht. Eher im Gegenteil: Der Zeitplan wurde mehrfach umgeändert, das Team fällt auseinander und der Manager schiebt die Schuld auf Technikprobleme. Wann ist es Zeit, ein Projekt abzubrechen und den Qualen ein Ende zu setzen?

Ein genauer Zeitpunkt ist von Projekt zu Projekt natürlich unterschiedlich. Es gibt jedoch allgemeine Anzeichen, die darauf hinweisen, das Projekt besser abzubrechen: Wenn die Schuldzuweisungen auf die Technik begonnen haben, die interne Projektorganisation bröckelt und der Zeitplan nicht eingehalten werden kann, sollte darüber nachgedacht werden, ob das Weiterarbeiten Sinn ergibt. Scheitern ist kein Weltuntergang und schadet dem Unternehmen in der Regel nicht – schließlich kann aus den Fehlern gelernt werden. Es mag wie eine Verschwendung des Geldes erscheinen, was schon investiert wurde, wenn ein Projekt abgebrochen wird. Eine viel größere Verschwendung ist es jedoch, wenn wertvolle Arbeitszeit in etwas gesteckt wird, was zu nichts Gewinnbringendem führt.

Gründe für das Scheitern liegen meistens intern, auch wenn viele Manager dies nicht wahrhaben wollen: Wenn ein Projekt und dessen kognitiver Aufwand und Arbeitsaufwand von Beginn an unterschätzt wird, hat dies Folgen für die gesamte Bearbeitung. Eine Fehleinschätzung ist jedoch schnell geschehen, zum Beispiel, wenn der Erfahrungsschatz der Mitarbeiter nicht dem des Managers entspricht. Dies kann schnell zu Überforderungen führen.

 

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